Holzblasinstrumente

Die Holzblasinstrumente werden  heute nicht mehr alle aus Holz gebaut. So besteht die Querflöte genau wie die ganze Familie der Saxophone aus Metall.
Für die Zuordnung eines Musikinstruments zu dieser Familie ist nicht so sehr das Material, aus dem sie angefertigt sind, entscheidend, sondern die Art der Tonerzeugung. Bei allen Blasinstrumenten (auch bei den Blechbläsern) wird die Luftsäule im Instrument durch den Spieler am Mundstück zu Schwingungen angeregt. Bei den Holzblasinstrumenten geschieht dies aber durch das Zusammentreffen eines flach geformten Luftstroms auf einer Anblaskante (Block- und Querflöte), durch das Schwingen eines Rohrblatts gegen eine feste Öffnung (Klarinette, Saxophon) oder das eines symmetrischen Paares von Rohblättern gegeneinander (Oboe, Fagott).
Anders als bei den Blechbläsern wird außerdem durch Bedienung der Tonlöcher die schwingende Luftsäule verkürzt oder verlängert, so dass unterschiedliche Töne produziert werden können. Der tiefste Ton ergibt sich, wenn alle Tonlöcher geschlossen sind und höhere Töne werden durch Öffnung der Tonlöcher ermöglicht. Da die Abstände zwischen den Tonlöchern für die Finger manchmal unpraktisch sind, wurden allmählich immer mehr Klappen am Instrument angebracht, die nun erlauben, alle Löcher schnell und ohne Verrenkung zu schließen bzw. zu öffnen.

 Blockflöte Querflöte
 Klarinette  Oboe/Fagott
Saxophon
     

2008 © Musikschule Kuseler Musikantenland e.V.